24.03.2017

Sie wollen lieben und leben? Dann sind Sie herzlich willkommen!

Klar: Wir sind nur eine Partei. Unser Tätigkeitsfeld ist die Politik, in der aber das Wort „Liebe“ vorkommt. Das scheint einzigartig zu sein.

Bei uns können Sie mitreden, wenn Sie das Gemeinwohl mit Argumenten der Naturgesetzlichkeiten und der Vernunft anstreben. Wir waren unter den ersten, welche die unhaltbaren Praktiken von Kindsmissbrauch oder Sex-Gewerbe in der katholischen Kirche scharf verurteilten und Massnahmen forderten. Sektiererei, Fundamentalismus, Fremdenfeindlichkeit, aber auch Atheismus, sind nicht unser Ding. Zwischen Religion und Politik gibt es ausserdem deutliche Unterschiede.

Unser Ziel ist ein neuer Lebensstil des Friedens, aufgebaut auf Wahrheit, Gerechtigkeit, Liebe und Freiheit. Die katholische Soziallehre gibt unabhängig von den gegenwärtigen Wirrnissen in der Kirche bewährte Richtlinien, wie wir uns diesem Ziel nähern können.

Lust auf mehr? Lesen Sie unser Parteiprogramm, kontaktieren Sie uns oder verfolgen Sie unsere Publikationen hier auf der Website.

Dr. Lukas Brühwiler-Frésey
Präsident Katholische Volkspartei (KVP)

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Aktuell

 

 

07.02.2017, KVP Schweiz

Rom- und Papsttreue neu definiert

Wir folgen Papst Franziskus

Die KVP folgte der Ökologie von Papst Benedikt XVI., das heisst dem ganzheitlichen Lebensschutz. Die Partei folgte der Wirtschaftstheorie in „Evangelii gaudium“, dem Prinzip der gerechten Güterverteilung und dem Respekt vor der Schöpfung, entgegen dem Neoliberalismus, dem Gott „Geld“ und dem privaten und nationalen Egoismus. Sie hat die Enzyklika „Laudato si‘“ begrüsst und sah darin eine willkommene Unterstützung ihrer Politik. Sie folgt dem Papst auch in den Prinzipien von „Amoris laetitia“. Nicht dass die Partei sich zu religiösen Fragen zu äussern hätte. In „Amoris laetitia“ kommt indes ein Rechtsprinzip zum Ausdruck, das weit über Glaubensfragen von Bedeutung ist: Das letzte Wort hat nicht der Legalismus, sondern die Suche nach Gerechtigkeit – dem Verhältnismässigkeitsprinzip.

   
 

25.01.2017, KVP Schweiz

Abstimmungsempfehlungen zum 12. Februar 2017

Zu viel an Verantwortungslosigkeit

Der Vorstand der KVP Schweiz empfiehlt drei Nein. Ein erleichtertes Einbürgerungsverfahren erachtet er als unangebracht. Der Fonds für die Nationalstrassen und den Agglomerationsverkehr (NAF) ist eine weitere Hypothek für eine menschengerechte, umweltschonende Wirtschaft und Kultur. Am wenigsten Verantwortungssinn findet die Partei im Unternehmenssteuerreformgesetz III. Es ist eine Ausgeburt der globalisierten, verantwortungslosen Wirtschaft. Bei allen drei Vorlagen liegt die Partei mit ihren Neins auf ihrer konstanten politischen Linie von Wertbeständigkeit und Respekt vor der Schöpfung.

   
 

20.01.2017, KVP Schweiz

Der Herz-Jesu-Kapitalismus

Heraus mit der Wahrheit!

Das Bistum Chur finanziert sich gemäss einem Bericht der „NZZ am Sonntag“ unter anderem mit einem Rappenanteil am Benzinausschank einer Tankstelle. Dahinter steht der rücksichtslose Wirtschaftsliberalismus des Generalvikars Martin Grichting, der Vieles erklärt: Man hat nichts gegen die Erweiterung des Tankstellensortiments an Sonntagen, hält die Leute in wirtschaftlicher Abhängigkeit und entzieht sich der Ethik der Enzyklika „Laudato si‘“. Das Geschäftsgebaren erfüllt alle Kriterien einer religiösen „Geldwäscherei“, und es stellt sich die Frage nach der Verschleuderung von Steuergeldern. Der Rat der Europäischen Bischofskonferenzen verlangt umfassende Transparenz.

   
 

17.01.2017, KVP Schweiz

Jahresrundschau

Gleichgewichtsstörungen zwischen Staat und Religionen?

1.         Gerhard Pfister, Präsident der Christlichdemokratischen Volkspartei der Schweiz (CVP), will die Gewalt im Islam bekämpfen. Bei dieser Absicht hat er zweifellos jedermann hinter sich. Er benutzt das Thema indes, um den Islam insgesamt auszugrenzen und verlangt zu diesem Zweck eine Wertedebatte mit Einschränkung der Grundrechte (nachfolgend im Text Ziffer 1).